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Wann genau der gelernte Maurermeister Wilhelm Scheck seinen Job als Polier bei einem großen Stuttgarter Bauunternehmen an den Nagel hing, um sich selbständig zu machen, läßt sich heute nicht mehr auf den Tag genau feststellen.

Am 1. Januar 1898 war es amtlich: Mit einer alten Scheuer, einem Lagerplatz und 12 Mitarbeitern gründete Wilhelm Scheck in der ehemaligen Mörikestraße in Stammheim ein kleines Bauunternehmen."Hauptsächlich im privaten Häuslesbau und fast ausschließlich in Stammheim", so beschreibt Walter Scheck, Firmenchef in dritter Generation, die baulichen Aktivitäten der Anfangsjahre.

Doch schnell konnte das Unternehmen auch städtische Bauherren gewinnen: so erhielt Wilhelm Scheck im Jahr 1911 beispielsweise den Auftrag für den Bau des Stammheimer Rathauses, das heute noch praktisch unverändert der Bezirksverwaltung dient.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges schlug dann die Stunde der drei Söhne des Firmengründers: Friedrich Scheck, gelernter Kaufmann, übernahm die betriebswirtschaftliche Leitung des väterlichen Unternehmens. Richard und Karl Scheck, beide Maurermeister, waren fortan für die baulichen Belange verantwortlich.

Die Mitarbeiterzahl wuchs unter der Führung der drei Jungunternehmer auf über 20.

Die ersten Flaschenzüge und Betonmischmaschinen wurden angeschafft. Ein dreirädriger Volvo ersetzte Anfang der 40er Jahre den Pferdekarren, mit dem bisher das Material zu den Baustellen gefahren worden war. Vor allem Reparaturen der zerbombten Wohnhäuser und Neubauten beschäftigte das Unter-nehmen in den Nachkriegsjahren.

Ganze Stadtteile mußten wieder aufgesiedelt werden, und mit dem Wirtschaftswunder kam auch die Konjunktur in der Baubranche.

"Zu dieser Zeit haben wir über 50 Mitarbeiter beschäftigt", erinnert sich Hilde Scheck, die Ihrem Mann von Beginn an im Büro zur Seite stand.

Ein Brand in der alten Lagerhalle und vor allem Platzgründe bewog die Bauunternehmen Anfang der 70er Jahre schließlich, den historischen Platz in der ehemaligen Mörikestraße zu verlassen, und ihre Firma an den heutigen Standort Im Wammesknopf zu verlegen. Nach einer Lehre im elterlichen Betrieb ist Juniorchef Wolfgang Scheck seit 1998 offizieller Geschäftsführer des Familienunternehmens. Ihm steht im Büro seine Frau Sabine zur Seite.